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Generationengerechtigkeit – ein Thema für die Altenpflege?

Zugegeben, der Vergleich hinkt, zumindest philosophisch, aber er veranschaulicht das Problem: Wenn sich ein 12jähriger Junge ein Bein bricht, weil er vom Baum fällt, dann ist die Zeit der Genesung beinahe eine Wohltat. Er wird umsorgt, umhegt und gepflegt und ganz sicher wird er das auch genießen. Wenn ein 80jähriger hingegen auf der Treppe stürzt und sich den Oberschenkelhals bricht, dann heißt oft schon während der ersten Tage im Krankenhaus: Der muss ins Heim! Er wird nicht mehr gut laufen können, er wohnt allein und folglich bekommt er seinen Haushalt sicher nicht mehr auf die Reihe. Genau an dieser Stelle sollte man einmal die Frage nach der Generationengerechtigkeit stellen: Hat nicht auch der 80jährige in gewisser Weise ein Anrecht, in den eigenen vier Wänden gepflegt und in seinem Alltag unterstützt zu werden? Wieso werden alte Leute, nur weil sie langsamer denken, unflexibler handeln und manchmal störrisch und zynisch werden, immer gleich als ein Fall für das Altersheim betrachtet?
An dieser Stelle kommt eine Agentur wie help4seniors ins Spiel. Sie hilft bei der Vermittlung qualifizierter Fachkräfte aus Polen. Im Mittelpunkt steht dabei die Betreuung von Senioren, die Hilfe im Haushalt und darüber hinaus benötigen. Eine praktische Sache, denn wer sich für eine polnische Betreuung entscheidet, bekommt eine Rundumversorgung zum günstigen Tarif, dazu eine echte Fachkraft, die zwar offiziell nicht den Namen „Pfleger“ tragen darf, die sich aber trotzdem sehr gut auskennt und die jeden Handgriff beherrscht. Seit 2011 nämlich dürfen Polen und natürlich auch andere Osteuropäer bei uns arbeiten. Im Falle der häuslichen Pflege setzen help4seniors und andere dabei auf die Vermittlung von ausgebildeten Pflegern, die in der Heimat entweder zu wenig verdienen oder die eine neue Herausforderung suchen. Meistens sprechen die engagierten Kräfte auch ein passables, oft sogar richtig gutes Deutsch, so dass die Verständigung im Alltag keine Schwierigkeiten verursacht.
Allein die medizinische Betreuung, also Spritzen, Untersuchen und so weiter, bleibt ihnen verwehrt, sie können lediglich assistieren. Für eine sinnvolle Kombination mit dem durch das Pflegegeld abgesicherten, ambulanten Pflegedienst eignen sich die Polen allemal und die allermeisten Senioren sind bereits mit den ersten Vermittlungskandidaten voll und ganz zufrieden.
Dabei bemüht sich help4seniors natürlich um die Erstellung eines passgenauen Profils und sucht für jeden Anspruch die richtige Betreuung. Die Kosten liegen bei 680 Euro jährlicher Gebühr und monatlichen Zahlungen von unter 2000 Euro für die Pflegekraft selbst beziehungsweise für die Vermittler in Polen. Das klappt alles wunderbar und dürfte in Zukunft viele weitere Senioren begeistern und in ihrem manchmal komplizierten Alltag entlasten.
Generationengerechtigkeit heißt dann in diesem Fall: Jeden in seiner Individualität belassen, so lange wie möglich. Der 80jährige kann sich auch gut Zuhause erholen und sich dann eben etwas vorsichtiger und langsamer durchs Leben bewegen. Eine fleißige Polin an seiner Seite wird ihm ganz sicher dabei eine große Hilfe sein.